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aktualisiert 21.05.2012

Ab in die SAUNA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Zeit haben Schwitzbäder wieder Hochkonjunktur. Allein in Deutsch- land gehen 26 Millionen Menschen regelmäßig in die Sauna.

Abgesehen von den gesundheitlichen Aspekten finden Sie in der Sauna Entspannung, ein Saunabesuch führt dazu die Seele einfach für ein paar Stunden baumeln zu lassen.  Pro Woche ist ein Saunabesuch ausreichend, da die Wirkung etwa solange anhält, mehr Besuche pro

Richtiges Saunieren ist auch für Senioren gut

Quelle:süddeutsche.de

Woche nutzen und schaden dem Organismus jedoch nicht. Wer sich gut vorbereitet, kann dieses Erlebnis auch entsprechen genießen. Aber noch immer werden beim Saunieren viele Fehler gemacht.

Hier einige Tipps zum richtigen Saunieren.                                (Quelle: Deutscher Sauna-Bund e.V.)

<   Ein vorheriger Arztbesuch kann nicht schaden - Leider hat ein Saunabesuch auch Einschränkungen, daher ist es bei fortgeschrittenem Alter oder einer angegriffenen Gesundheit   grundsätzlich empfehlenswert, sich mit einem Arzt zu unterhalten. Wer z.B. an Krampfadern leidet, sollte beim Schwitzen nur mit leicht erhöhten Beinen liegen. So kann das Blut besser abfließen. Nach dem Schwitzen sollten die Beine sofort kalt geduscht werden. Menschen mit Bluthochdruck oder Herzbeschwerden sollten in jedem Fall prüfen, ob der Kreislauf stabil genug ist, um dem heftigen Wechsel von Hitze und Kälte standzuhalten.

< Zu langes Schwitzen - Beim Saunieren zählt das Wohlfühlen und es gibt keine exakt festgelegten Saunabadezeiten. Gehen Sie einfach nach ihrem Gefühl. Wenn Sie als Anfänger die Sauna nach kurzer Zeit wieder verlassen möchten, dann sollten Sie das machen. Regelmäßige Saunagänger werden sich im Schwitzbad sicher länger wohl fühlen. Grundsätzlich gilt aber, dass der Saunagang kurz, die Wirkung aber intensiv sein sollte. Schwitzen Sie deshalb auf der mittleren oder oberen Bank. 8 bis 15 Minuten genügen dabei völlig. Setzen Sie sich die letzen beiden Minuten hin. So kann sich Ihr Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung gewöhnen.

Keine Zeit lassen - Für den Saunabesuch ist Entspannung angesagt und Sie sollten Zeit mitbringen. Denn ein vollständiges Saunabad dauert mit Pausen rund zwei Stunden. Daher sollten Sie nie abgehetzt oder unmittelbar nach anstrengendem Sport saunieren, es könnte zu Kreislaufbeschwerden kommen.

Mit nasser Haut in die Sauna - Vor dem Saunagang geht's unter die Dusche. Das hilft, den Fettfilm auf der Haut zu entfernen. Danach sollten Sie sich gründlich abtrocknen. Denn trockene Haut schwitzt schneller als feuchte. Gönnen Sie sich vor der Sauna noch ein warmes Fußbad. Das fördert das Schwitzen noch zusätzlich.

Bei Krankheit in die Sauna - Bei einem Saunabesuch werden Körper und Kreislauf durch die Hitze stark belastet. Das ist bei Gesunden problemlos, bei einem Erkrankten wird aber dem Körper benötigte Kraft für den Heilungsprozess entzogen. Daher sollte Saunieren bei chronischen Erkrankungen wie schweren Herz- und Lungenerkrankungen und Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Grippe und Fieber vermieden werden.  

Nach der Sauna direkt unter die Dusche - Gehen Sie nach der Sauna nicht direkt unter die Dusche oder ins Tauchbecken. Ihr Körper braucht jetzt Sauerstoff. Kühlen Sie sich an der frischen Luft ab. Danach können Sie sich mit dem Kneippschlauch abduschen, ins kalte Becken tauchen oder unter die Brause stellen.

Keine oder zu kalte Fußbäder nach der Sauna - Nach einer Abkühlung bewirkt ein warmes Fußbad ein wohliges Wärmegefühl, denn der Körper kommt dadurch zum vollständigen Temperaturausgleich. Überwinden Sie sich danach noch zu weiteren Kaltwasser-Schocks. Das trainiert die Blutgefäße besonders intensiv. So erhöhen Sie die Widerstandskraft Ihres Körpers gegen Krankheiten.

Keine Ruhepausen - legen Sie eine kleine Pause zur Erholung ein. Ihr Körper braucht das nach der Anstrengung zwischen Schwitzen und Kaltwasseranwendungen.

Beim Saunabad trinken - Während des Saunabadens sollten Sie nichts trinken. Sonst geht die gesundheitliche Wirkung verloren. Lieber davor und danach genügend Flüssiges aufnehmen.

Mehr als drei Saunagänge hintereinander - Auch beim Saunagang gilt: Aller guten Dinge sind Drei. Insgesamt sind drei Saunagänge hintereinander empfehlenswert. Doch mehr muss nicht sein, denn weitere Saunabäder führen nicht zu einer Steigerung der Wirkung und belasten den Kreislauf.

Sport nach der Sauna - Durch das Saunabaden fühlen Sie sich körperlich erholt und psychisch entspannt. Um diese Wirkung beizubehalten und den Kreislauf zu schonen, sollten Sie auf Sport nach der Sauna verzichten. Gönnen Sie sich lieber noch eine Massage. Sie steigert das Wohlbefinden noch zusätzlich.

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