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aktualisiert 21.05.2012
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Stützpunkt bietet Hilfe bei Pflege (Quelle: Märkische Oderzeitung 02.11.2010)
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Seelow/Strausberg 02.11.2010: Der Landkreis errichtet in Strausberg ein Servicecenter für Pflege und Senioren. Das hat der Kreistag am Mittwochabend beschlossen. Das Center erfüllt die Funktion eines Pflegestützpunktes, die das Sozialgesetzbuch fordert. Märkisch-Oderland ist einer der letzten Kreise, die jetzt solch einen Stützpunkt installieren.
„Es geht darum, pflegebedürftigen Bürgern, ihren Angehörigen, Pflegenden, Behinderten sowie von Pflegebedürftigkeit Bedrohten Informationen und Hilfe zu geben“, erläuterte der Erste Beigeordnete Lutz Amsel (Linke). Ziel sei eine Wohn-, Lebens- und Betreuungsform, die den persönlichen Bedürfnissen der Betroffenen entspricht. Gemeinsam soll im Servicecenter ein abgestimmtes Hilfe- und Leistungsangebot entwickelt werden.
Rund 15 Prozent der Bürger des Kreises sind pflegebedürftig bzw. erhalten Leistungen aus der Pflegekasse. Der Trend ist weiter steigend. Da die Menschen immer älter werden, nimmt auch die Zahl der Pflegebedürftigen zu. Hinzu kommen Unfälle und Krankheiten, die Menschen über Nacht zu Pflegefällen werden lassen.
Betroffene und deren Angehörigen stehen den neuen Situationen oft hilflos gegenüber. Sie wissen nicht, wer ihnen wie helfen kann, wo sie Anträge stellen müssen, welche rechtlichen Regelungen nötig sind und dergleichen. Die Errichtung der Center wird vom Sozialministerium für drei Jahre gefördert. Dem Kreis entstehen vorerst keine Kosten, so Amsel auf Abgeordnetennachfrage. Installiert werden soll es in Räumen der Kreisverwaltung in Strausberg, Klosterstraße.
Im Servicecenter arbeiten zunächst eine Mitarbeiterin des Sozialamtes des Kreises sowie ein Vertreter der AOK. In Brandenburg erhielt die AOK als errichtungsbeauftragte Kasse den Zuschlag. Die Beratung und Betreuung erfolge unabhängig der Kassenmitgliedschaft, erläuterte Lutz Amsel. Alle Maßnahmen würden für alle Kassen bindend sein, so die landesweite Vereinbarung. Die Kassen hätten das auch zugesichert.
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Landkreis Leer 02.11.2010: Der Pflegestützpunkt und das Seniorenservicebüro im Landkreis Leer haben mit der Arbeit begonnen. Es gibt eine kostenfreie Beratungsstelle zum Thema Pflegebedürftigkeit. Zusätzlich werden Alltagsbegleiter für ältere Menschen gesucht.
Was tun, wenn man selbst oder ein Angehöriger pflegebedürftig wird? Im Landkreis Leer gibt es zwei neue Stellen, an die man sich wenden kann - den Pflegestützpunkt und das Seniorenservicebüro. "Wir beraten kostenlos und gehen auch zu den Menschen nach Hause", sagt Heike Diekhoff, Seniorenbeauftragte des Landkreises Leer. Der Pflegestützpunkt bietet zusammen mit den Pflegekassen Pflegebedürftigen und von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen und ihren Angehörigen eine neutrale Beratung. Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Essen auf Rädern benötige? Kann ich mit finanzieller Unterstützung rechnen, wenn altersgerechte Umbauten der Wohnung notwendig sind? Welche Hilfen kann ich überhaupt von meiner Pflegekasse erwarten?
"Viele nehmen keine Hilfe in Anspruch, weil sie glauben, sie sich nicht leisten zu können. Das ist falsch", so Diekhoff. "Wir beraten, wo und wie man sich helfen lassen kann und stellen den Kontakt zu den Ansprechpartnern vor Ort her." Das Motto der Beratung laute: ambulant vor stationär. "Ziel ist, pflegebedürftigen Menschen zu ermöglichen, so lange es geht, in den eigenen vier Wänden zu leben", sagt Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff, Fachberaterin im Sozial- und Gesundheitswesen. Das Seniorenservicebüro ist eine Ergänzung zum Pflegestützpunkt. Hierhin können sich ältere Menschen mit Fragen zur Lebens- und Alltagsbewältigung wenden. Gesucht werden aber auch Menschen, die ehrenamtlich älteren Mitbürgern helfen möchten.
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Freiburg, 04.11.2010: „Unterschiedliche Lebensentwürfe erfordern auch unterschiedliche Formen der Pflege. Deshalb ist es wichtig, Menschen mit Pflegebedarf gut zu beraten und passgenaue Hilfen zu koordinieren. Pflegestützpunkte sind hierfür geeignete und wichtige Instrumente. Mit der Einweihung des Pflegestützpunktes in Freiburg wird es ein deutliches ‚Mehr‘ an Pflegeberatung geben“, sagte Sozialministerin Dr. Monika Stolz, am Mittwoch in Freiburg. Pflegestützpunkte sind Anlaufstellen, in denen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen umfassend informiert, beraten und begleitet werden. Mit dem neuen Angebot soll eine wohnortnahe und am Bedarf orientierte pflegerische, medizinische und rehabilitative Versorgung unterstützt werden. „Pflegestützpunkte bündeln die Beratung über die pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen und deren Vernetzung unter einem Dach“, erläuterte die Ministerin. “Schon 1994 wurde ein Seniorenbüro in der Stadt errichtet. Hier entsteht nun auch der Pflegestützpunkt. Es ist die zentrale Anlaufstelle für Senioren der Stadt Freiburg und pflegt langjährige Kontakte im Bereich der Pflegehilfe.“ Die Ministerin betonte: „Durch diese räumliche Nähe kann der neu errichtete Pflegestützpunkt von wichtigen Erfahrungswerten profitieren. Die Zusammenarbeit beider Institutionen ist eine hervorragende Voraussetzung um pflegebedürftige Menschen die Hilfe zuteil werden zu lassen, die sie auch tatsächlich benötigen. Das begrüße ich sehr.“ Durch die zentrale Lage in der Stadt sei der Pflegestützpunkt für Angehörige oder Betroffene auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Kompetente Pflegeberatung dürfe kein Produkt für eine Minderheit sein. „Sie muss für jeden einzelnen Betroffenen zur Verfügung stehen und jederzeit zugänglich sein“, erklärte Stolz.
Als wesentliche Handlungsfelder des Pflegestützpunktes bezeichnete die Ministerin „die unabhängige Beratung rund um das Thema Pflege sowie die Koordinierung von Hilfs- und Unterstützungsangeboten bei der wohnortnahen Betreuung und Versorgung.“ Ebenso wichtig sei aber auch, die aufeinander abgestimmten pflegerischen und sozialen Versorgungs- und Betreuungsangebote zu vernetzen. Schließlich mache die demografische Herausforderung mit dem zunehmenden Pflegebedarf deutlich, „wie wichtig eine unabhängige, neutrale und kostenlose Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen ist.“
In den nächsten Monaten werden in weiteren Stadt- und Landkreise Pflegestützpunkte eröffnet. Dieses Jahr werden insgesamt bis zu 50 Pflegestützpunkte in den Stadt- und Landkreisen ihre Arbeit aufnehmen.
Über die Trägerschaft der in Baden-Württemberg einzurichtenden Pflegestützpunkte entscheidet die Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte Baden-Württemberg e.V. Gründungsmitglieder sind die Landesverbände der Kranken- und Pflegekassen und die Kommunalen Landesverbände. Als beratendes Mitglied gehört der Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte Baden-Württemberg e.V. das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren an.
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Am 29.11.2010 geht per Unterschrift der erste bayerische Pflegestützpunkt in Betrieb.
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Coburg 05.11.2010: Errichtung eines Pflegestützpunktes für die Stadt und den Landkreis Coburg – Vertragsunterzeichnung. Die Kranken- und Pflegekassen sowie die Stadt und der Landkreis Coburg unterzeichnen ein gemeinsames Mammutprojekt: die Errichtung eines Pflegestützpunktes in Coburg. Durch diese Zusammenarbeit soll ein Gesamtangebot an Beratung und Begleitung für die pflegebedürftigen Menschen vorgehalten werden.
Rechtliche Basis ist das Pflegeweiterentwicklungsgesetz vom 20.05.2008. Dieses ermöglicht Pflege- und Krankenkassen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Trägern der Altenhilfe und der Sozialhilfe, also den kreisfreien Städten und den Landkreisen, sowie den überörtlichen Trägern, also den Bezirken, zur wohnortnahen Beratung, Versorgung und Betreuung der Versicherten Pflegestützpunkte einzurichten. Von Anfang an waren sich die Partner über die Schaffung eines Pflegestützpunktes zum Wohle der Bewohner in der Stadt und im Landkreis Coburg einig. Leitgedanke ist, pflegebedürftigen oder älteren Menschen ein möglichst langes Verbleiben in Ihrer häuslichen Umgebung möglich zu machen. Zu diesem Zweck führt der Pflegestützpunkt künftig die Beratungs- und Vernetzungsaufgaben der Sozialleistungsträger zusammen und hält ein trägerneutrales Beratungsangebot für alle Ratsuchenden aus der Stadt und dem Landkreis Coburg zu allen Fragen rund um das Thema Pflege vor.
Ziel der Konzeption für den Pflegestützpunkt Coburg ist die Optimierung der Beratung und Hilfestellung für Pflegebedürftige und deren Angehörige aus der Stadt und dem Landkreis Coburg als bürgerfreundliches Angebot. Hierbei wird die Schaffung von Doppelstrukturen vermieden und bestehende, funktionierende Beratungssysteme werden erhalten und eingebunden. Beratung und Unterstützung bei Antragstellungen werden künftig aus einer Hand geboten, so dass viele bisherige Wege künftig für den Bürger entfallen.
Auf Wunsch werden auch Pflegeberatungen in der häuslichen Umgebung durchgeführt. In der Stadt Neustadt/Coburg finden einmal wöchentlich Außensprechstunden der Mitarbeiter/innen des Pflegestützpunktes statt.
Der Pflegestützpunkt Coburg wird im Erdgeschoss des Bürglaßschlösschens eingerichtet und seinen Betrieb im Dezember 2010 aufnehmen. Die offizielle Eröffnungsfeier ist für Freitag, den 17.12.2010 geplant, so dass dieses neue Serviceangebot für die Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Coburg noch vor Weihnachten zur Verfügung stehen wird. (Quelle: Pressemeldung der Stadt Coburg 05.11.2010)
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Neuer Stützpunkt im Kreishaus offiziell eröffnet / Träger und Mitarbeiter leisten Pionierarbeit
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Bad Schwalbach 05.11.2010: In hessischen Haushalten wird eine „riesige humanitäre Leistung“ erbracht, ist sich die Sozial-Staatssekretärin Petra Müller-Klepper (CDU) sicher. Von 175 800 pflegebedürftigen Menschen im Land werden nach ihren Angaben nämlich 74,6 Prozent zu Hause versorgt und dies ganz überwiegend von ihren Angehörigen. Um diese Aufgabe zu erleichtern, gibt es seit einigen Wochen den Pflegestützpunkt im Kreishaus.
Auch für Jüngere
Nach drei Wochen Betrieb (der Kurier berichtete) folgte jetzt die offizielle Eröffnung. Die Einrichtung in Bad Schwalbach ist die achte ihrer Art in Hessen, deshalb sprach Müller-Klepper von „Pionierarbeit“ und betonte, dass unabhängige Beratung, Koordination und Vernetzung die „Kernaufgaben“ der Pflegestützpunkte seien. „Politik für ältere Menschen kann nur in Zusammenarbeit aller zuständigen Stellen erfolgreich sein“, sagte sie.
Der demografische Wandel kam mehrfach zur Sprache in den Reden. Grundsätzlich steht der Pflegestützpunkt jedoch ebenso jüngeren Menschen offen. Die Trägerschaft teilen sich der Kreis und die Kranken- und Pflegekassen, vertreten durch die „IKK classic“. Sie stellen auch die beiden Mitarbeiter Jürgen Aurand und Petra Nägler-Daniel.
Müller-Klepper erklärte, dass eine wissenschaftliche Begleitung der Arbeit in den Stützpunkten erfolgt. Zur Eröffnungsfeier waren zahlreiche Vertreter der Kommunen und der „Leistungserbringer“ ins Kreishaus gekommen. Der Pflegestützpunkt sei ein „ganz wichtiger Baustein“ für die soziale Infrastruktur im Rheingau-Taunus, hob Landrat Burkhard Albers (SPD) hervor. Viele Leute wähnten sich einem regelrechten „Pflege-Dschungel“ gegenüber, wenn sie Hilfe suchten. Deshalb sei die „detaillierte Erfassung der Leistungsangebote der vorhandenen Strukturen im Kreis“ neben der spezifischen Beratung die wichtigste Funktion der Stützpunkte.
Diese sollten eine Anlaufstelle sein, erläuterte die Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Jutta Nothacker (CDU), besonders für „die Schwächsten unserer Gesellschaft“. In der „IKK classic“ sei dafür „genau der richtige Partner“ eingebunden. Wie die Praxis im gemeinsamen Stützpunkt aussehen soll, schilderten Nägler-Daniel und Aurand. „Fundierte Beratung aus einer Hand“, noch dazu „unverbindlich und doch umfassend“, bezeichnete Frank Kimpel-Stephan von der „IKK classic“ als Leitmotiv. Zudem beleuchtete er die persönlichen Hintergründe. „Wir kennen niemanden, der nicht in seinen vertrauten eigenen vier Wänden selbstbestimmt alt werden und sich alleine und unabhängig von anderen versorgen möchte“, sagte er. Nicht immer gehe das ohne fremde Hilfe, denn „ein Pflegefall in der Familie ändert das Leben schlagartig“ - und zwar für den Betroffenen genauso wie für die Angehörigen. (Pressemitteilung des Landes Hessen 05.11.2010)
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Weiße Flecken im Norden (Quelle: Die Mark-Online 08.11.2010)
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Oberhavel 08.11.2010: Bis auf die Kreise Havelland und Märkisch-Oderland hat jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt in Brandenburg einen Pflegestützpunkt.
In Oranienburg wurde vor elf Monaten einer der ersten Stützpunkte landesweit eröffnet. Am Montag lud Oranienburg zum ersten Pflege-Tag ein. Die Pflegestützpunkte sind ein Kinder der Gesundheitsreform und haben sich nach Ansicht der „Betreiber“ gelohnt. In Oberhavel wird das Personal vom Landkreis Oberhavel und von den beiden Krankenkassen AOK und DAK bezahlt. Seit Dezember 2009 berät der Oranienburger Stützpunkt trägerunabhängig Betroffene, deren Angehörige und Freude zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.
Fünf Mitarbeiterinnen haben bislang bei knapp 600 Beratungen geholfen, informiert und unterstützt. Hinzu kommen rund 70 öffentliche Termine.
„Wir verstehen Information und Beratung zum Thema Pflege als einen wichtigen Teil unserer sozialen Aufgabe“, sagt Sozialamtsleiter Detlef Kullmann. „Wie wir Menschen begleiten, die pflegebedürftig sind oder werden, wie wir ältere Menschen bei ihrem letzten Lebensabschnitt unterstützen können - dies sind wichtige gesellschaftliche Fragen, auf die wir im Pflegestützpunkt jeden Tag gute, individuelle Antworten zu finden versuchen.“
Die Mitarbeiterinnen im Pflegestützpunkt haben ein offenes Herz, kennen die Nöte von Menschen, die zum Beispiel nach einem Schlaganfall zum ersten Mal fremde Hilfe benötigen.
„Da ist die Scham oft groß“, sagt Sozialberaterin Daniela Richter. Es falle nicht leicht, sich beim Waschen helfen zu lassen. „Es passiert nicht selten, dass diese Hilfe zuerst verweigert wird“, so Richter. Genauso kümmert sich der Stützung auch um mangelhafte Versorgungspläne. Es gebe zu viel, zu wenig und fehlerhafte Versorgungen zum Beispiel durch falsche Hilfsmittel, so Daniela Richter.
Künftig wird die Arbeit der Pflegestützpunkte immer mehr in Anspruch genommen, da die Zahl der Pflegebedürftigen ansteige, so Kullmann. Bereits jetzt leben in Deutschland rund 2,3 Millionen Pflegebedürftige, 6700 davon benötigen in Oberhavel professionelle Hilfe.
Ob die Zahl der Pflegestützpunkte ausreicht, um die Hilfebedürftigen, Freunde, Verwandte und Nachbarn auch in Zukunft zu versorgen und zu betreuen, wird regelmäßig überprüft (evaluiert).
In Brandenburg gehört Oranienburg zu den drei Stützpunkten im Land, die dafür vom Brandenburger Sozialministerium genau überprüft und abgefragt werden.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass in Oberhavel der Norden bei der Beratungsmöglichkeiten durch den Stützpunkt, aber auch bei den Pflegeangeboten zu kurz komme, so Richter. „Da gibt es noch weiße Flecken.“ Es fehle im Nordkreis zudem eine Angehörigengruppe für Trauernde.
Derzeit wird im Sozialamt Oberhavels überlegt, für den Norden eine Außensprechstunde des Pflegestützpunktes oder einen mobilen Stützpunkt einzurichten, teilt Detlef Kullmann mit.
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Pflegestützpunkt-Angebote sind zu wenig bekannt (Quelle: Dorstener Zeitung 08.11.2010)
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KIRCHHELLEN 08.11.2010: Seit April 2010 ist in der AOK-Geschäftsstelle in der Hauptstraße 18 ein NRW-Pflegestützpunkt eingerichtet. Die Resonanz der Bürger hielt sich bislang in Grenzen. Das soll sich nun ändern. Pflegestützpunktleiter Stephan Baranowski geht in die Offensive.
„Wir haben hier ein großes Hilfsangebot und stehen den Menschen gerne zur Verfügung“, sagt Baranowski. Der zertifizierte Pflegeberater arbeitet völlig unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit, auch wenn sein Büro im AOK-Gebäude untergebracht ist.
Die Pflegestützpunkte sollen umfassend und unabhängig über alle vorgesehenen Sozialleistungen und die sonstigen Hilfsangebote beraten und informieren, egal ob sie vom jeweiligen Land, der Kommune oder dem Bund angeboten werden.
Wohnortnahe Versorgung
Auch die für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Betracht kommenden gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebot werden vom Pflegestützpunkt koordiniert. „Wir wollen die Bedürftigen bei der Inanspruchnahme der Leistungen intensiv unterstützen“, sagt Baranowski.
Woran der momentan noch geringe Zuspruch liegt, kann Baranowski nur vermuten. „Es gibt sicher gewisse Hemmschwellen, wenn es um sehr private Dinge geht. Und das Projekt läuft noch nicht so lange. Aber es wird mehr. Die Menschen merken, dass wir hier wirklich weiterhelfen können.“ Bisher hat der Leiter des Pflegestützpunktes ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.
Viele Möglichkeiten, zu helfen
Zahlreichen Kunden konnte er bereits weiterhelfen und frühzeitig das Lebensumfeld entscheidend verbessern. „Viele wissen gar nicht, welche Ansprüche sie haben und was alles möglich ist. Sie kommen erst, wenn sie gar nicht mehr weiter wissen. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten zu helfen“, erklärt Stephan Baranowski.
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Pflegestützpunkte zeigen Alternativen zu Heimunterbringung auf (Quelle: Pressemitteilung des KDA 08.11.2010)
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In Pflegestützpunkten wird kostenfrei und professionell beraten – Fachexpertise des Kuratoriums Deutsche Altershilfe bewertet Arbeit der Pflegestützpunkte
Köln, 08.11.2010 – Pflegestützpunkte beraten professionell von einem Pflegefall betroffene Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte und können beispielsweise Alternativen zu einer stationären Unterbringung aufzeigen. So kann eine Heimunterbringung hinausgezögert oder verhindert werden. Das ist das Ergebnis einer Fachexpertise, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) nun veröffentlicht hat. „Von einem Pflegefall Betroffene sehen sich oft einer unübersichtlichen und differenzierten Versorgungslage gegenüber“, sagt Dr. Peter Michell-Auli, KDA-Geschäftsführer und einer der Leiter der Studie. „In jeder Stadt ist die Versorgungslage anders und es ist schon eine Leistung, alle möglichen Hilfestellungen überhaupt ausfindig zu machen.“ Pflegestützpunkte können hier Orientierung bieten, so die KDA-Expertise.
Zusätzlich helfen die Stützpunkte kostenfrei bei der Antragstellung und unterstützen Menschen, Leistungen wirklich in Anspruch zu nehmen. Die Einrichtung der Stützpunkte hatten die Landesbehörden 2008 in 14 Bundesländern entschieden. Ende August gab es in Deutschland 312 Pflegestützpunkte. In den vom KDA untersuchten Stellen wurden durchschnittlich neun Personen pro Tag beraten. Über 50 Prozent der Hilfesuchenden hatten noch keine Pflegestufe. „Bevor sie selbst in einer Pflegesituation sind, können sich Menschen hier über präventive Maßnahmen informieren“, so Michell-Auli.
Die Expertise zeigte auch, dass die Beratung fachlich hohen Ansprüchen genügt. In 51 von 54 ausgesuchten Fällen mit einer gefährdeten häuslichen Versorgung stellten die KDA-Experten fest, dass alle relevanten Versorgungsmöglichkeiten für den jeweiligen Fall angesprochen wurden. Vor allem aber die gute Vernetzung der Stützpunkte nützt Betroffenen: Da die Stützpunkte mit anderen Leistungserbringern, Beratungsstellen, dem bürgerschaftlichen Engagement, der Selbsthilfe und den Genehmigungsstellen vernetzt sind, erfahren die Bürger von allen für sie relevanten Angeboten, so dass sie diese auch tatsächlich nutzen können. „Die Pflegestützpunkte könnten in der Zukunft auch herangezogen werden, um qualitätsgesicherte Beratungsangebote aufzubauen und Lücken im Versorgungssystem vor Ort zu finden“, sagt Michell-Auli.
Weiterentwicklungsbedarf sieht das KDA bei der Umsetzung von Qualitätssicherungssystemen. Um Fehlentwicklungen, die sich in drei Pilot-Pflegestützpunkten angedeutet haben, frühzeitig zu erkennen und entgegen zu wirken, müssten unter anderem Dokumentationssysteme eingeführt und klare Regelungen zu deren Anwendung umgesetzt werden.
Für die Fachexpertise „Werkstatt Pflegestützpunkte“ haben Experten des KDA von November 2007 bis Juni 2010 16 Pilot-Pflegestützpunkte in 15 Bundesländern auf ihrem Weg zum regulären Pflegestützpunkt begleitet. Ziel des Bundesmodellprojekts war es, eine Einschätzung der Leistungen von Pflegestützpunkten zu erhalten. Die Stützpunkte wurden anschließend anhand einer Auswertung der Dokumentation und Kundenbefragungen bewertet. Die Expertise wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
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Pflegestützpunkt im Kreishaus (Quelle: Frankfurter Neue Presse 11.11.2010)
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Limburg-Weilburg 11.11.2010: Im ersten Halbjahr 2011 soll im Kreishaus in Limburg ein Pflegestützpunkt eingerichtet werden. Dies geht aus einer Antwort von Landrat Manfred Michel (CDU) auf eine Anfrage der Fraktion der Grünen im Kreistag hervor. Nach dem derzeitigen Verhandlungsstand mit den Pflegekassen werde der Pflegestützpunkt mit einem Mitarbeiter der Pflegekassen und einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung besetzt.
Die Frage, ob weitere Pflegestützpunkte im Kreis eingerichtet werden, wurde vom Landrat aufgrund der derzeitigen Sachlage verneint. Nach einem Erlass des hessischen Sozialministeriums sei festgelegt worden, dass die Pflegekassen und Krankenkassen in Hessen in jeder Gebietskörperschaft mindestens einen Pflegestützpunkt errichten sollen. Vom Land Hessen sei auch lediglich eine Anschubfinanzierung für einen Pflegestützpunkt im jedem Landkreis vorgesehen.
Im Kreis Limburg-Weilburg habe die Absicht bestanden, noch einen anderen Weg zu gehen. Nach Gesprächen mit Krankenhäusern in Limburg und Weilburg sei jedoch festgestellt worden, ein Pflegestützpunkt in Verbindung mit den Krankenhäusern könne nicht eingerichtet werden. Deshalb seien Verhandlungen mit den Pflegeklassen aufgenommen worden, sagte der Landrat. Die Einrichtung weiterer Pflegestützpunkte im Kreis sei aufgrund der Finanzlage des Kreises nicht finanzierbar, betonte Michel. In den meisten anderen Landkreisen in Hessen, auch in größeren als Limburg-Weilburg, sei ebenfalls nur ein Pflegestützpunkt vorgesehen.
Eine weitere Frage der Grünen galt der Stabsstelle «Älter werden» in der Kreisverwaltung. Nach den Worten des Landrats ist die Stabsstelle noch nicht eingerichtet. In Kürze werde eine Stellenbeschreibung vorliegen. Erst dann könne sie ausgeschrieben werden.
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Pflege ist eine Herausforderung (Quelle: Kölnische Rundschau 10.11.2010)
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Pflege ist eine Herausforderung - persönlich, finanziell und organisatorisch. Manchmal stellt sie sich Betroffenen und ihren Angehörigen ganz plötzlich, etwa nach einem Schlaganfall. Die wichtigste Fragen und Antworten.
Häufiger erlebt Antje Brandt von der Landesstelle für Pflegende Angehörige in ihrer Beratungspraxis aber, dass der Bedarf an Unterstützung schleichend wächst - bis die Angehörigen nicht mehr können.
Voraussetzung dafür, dass speziell die Pflege zu Hause über längere Zeit gemeistert werden könne, sei eine gute Organisation des Pflegealltags, so Brandt. Ganz wichtig: Darin müssen Freiräume für die Pflegenden eingeplant sein. Am besten werde mit der ganzen Familie ein Tagesplan erstellt, der die Aufgaben auf viele verteilt.
Pflegealltag muss organisiert werden
„Je besser man informiert ist, desto besser kann man organisieren“, sagt Brandt - das sei jedoch gleichzeitig das größte Problem: Viele Menschen, die die Versorgung eines Pflegebedürftigen regeln müssen, wissen nichts von all den Ratgebern, Broschüren und Beratungsstellen, die es mittlerweile gibt. Auch Elisabeth Römisch, Leiterin des Fachbereichs Pflege der Arbeiterwohlfahrt in Köln, rät aber, sich schnell zu informieren: „Im Stress der Pflegesituation nach Hilfsangeboten zu suchen fällt noch schwerer.“ Um die Pflege eines Angehörigen zu organisieren, können sich Berufstätige bis zu zehn Tage freistellen lassen. Wenn der Betroffene bereits eine Pflegestufe hat, können sie sich auch bis zu einem halben Jahr freistellen lassen, allerdings ohne Lohnfortzahlung und nur, wenn die Firma mehr als 15 Angestellte hat. Wer mehr als 14 Stunden pro Woche pflegt, dessen Rentenbeiträge kann immerhin die Pflegekasse übernehmen. Beratung finden Betroffene bei Pflegeberatungsstellen oder Pflegestützpunkten. In Krankenhäusern beraten die Sozialdienste, sie helfen, die Entlassung zu organisieren, und kennen die Adressen von Beratungsstellen. Kostenlosen Rat bieten auch die Pflegekassen.
Wichtig sei, schnell einen Antrag auf Eingruppierung in die Pflegestufe zu stellen, sagt Antje Brandt: Das Pflegegeld wird rückwirkend ab dem Tag der Antragstellung gezahlt. Beim Ausfüllen der Formulare helfen Pflege- oder Seniorenberater, sie können darüber hinaus Tipps geben, wie der Termin mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) vorbereitet wird. Sie beraten auch, ob die Wohnung umgestaltet werden muss, welche Hilfsmittel - etwa ein Pflegebett - nötig sind und ob diese von der Kasse finanziert werden. Auch ambulante Pflegedienste bieten hier Hilfe an.
Pflegestufen-Antrag möglichst schnell stellen
Wenn der Betroffene eine Pflegestufe hat, gibt es für Angehörige zahlreiche Entlastungsangebote - von der Tagespflege, für die es zusätzlich zu den Pflegesachleistungen Geld von der Kasse gibt, bis hin zu den Budgets für Kurzzeit- und Verhinderungspflege, je 1510 Euro pro Jahr, die bei der Verhinderungspflege auch stundenweise genutzt werden können. Bei Demenzkranken werden anerkannte Betreuungsangebote auch von der Kasse bezuschusst, wenn sie noch keine Pflegestufe haben.
„Der Idealfall wäre, sich schon vorbeugend mit diesen Situationen auseinanderzusetzen“, sagt Antje Brandt. Sie wünscht sich in den Familien mehr Mut, um über solche Themen offen zu sprechen. Dann kämen die vielen Fragen nicht erst auf, wenn es auf einmal schnell gehen muss.
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Pflegestützpunkt Darmstadt eröffnet (Quelle: Echo online 15.11.2010)
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Darmstadt 15.11.2010: Für pflegebedürftige Darmstädter und deren Angehörige gibt es künftig eine zentrale Anlaufstelle in Darmstadt zu allen Fragen rund um Betreuung und Versorgung: Als neunte hessische Kommune (von insgesamt 26) eröffnet die Stadt am Freitag (19.) einen Pflegestützpunkt. Die Räume befinden sich im Erdgeschoss des Stadthauses, Frankfurter Straße 71.
Die Einrichtung von Pflegestützpunkten ist Bestandteil der im Sommer 2008 verabschiedeten Pflegereform. Menschen mit Unterstützungsbedarf und Behinderte sowie deren Angehörige sollen dort unabhängige und kostenlose Informationen und Hilfe erhalten. Bisher hatten sich Betroffene an die Pflegekassen und zusätzlich an städtische Stellen wenden müssen.
Man wolle erster Ansprechpartner für Pflegebedürftige und Angehörige sein, sagte Christina Kneib am Montag. Die Diplom-Pflegewirtin und Pflegeberaterin von der Heag-BKK bildet zusammen mit der Sozialpädagogin und langjährigen städtischen Mitarbeiterin Petra Wendling das Team des Pflegestützpunkts. »Wir geben Informationen und beraten«, erklärte Kneib. »Notwendige Hilfen werden abgestimmt und koordiniert, Leistungsträger eingebunden, damit die Betroffenen gut klarkommen.«
Auch bei der Antragstellung für eine Pflegestufe werde Hilfestellung geleistet, ergänzte Wendling: »Alles aus einer Hand.« Falls erforderlich, werde man auch Hausbesuche machen. Der Pflegestützpunkt erstelle für Betroffene Hilfepläne und überwache im weiteren Verlauf die Umsetzung.
Eine weitere wichtige Funktion des Pflegestützpunkts sei die Bündelung aller Informationen rund um das Thema Pflege in Darmstadt, erklärte Sozialdezernent Jochen Partsch. Dass es um eine Angelegenheit mit wachsender Bedeutung geht, belegte er mit Zahlen: Rund 3600 Menschen in Darmstadt waren zum Jahreswechsel 2007/08 - neuere Daten liegen nicht vor - pflegebedürftig. Die Zahl lag um mehr als 400 Fälle höher als im Jahr 2003, ein weiterer Anstieg ist wegen der Alterung der Gesellschaft sicher zu erwarten. Etwa die Hälfte der Betroffenen wird privat - zumeist von Angehörigen - gepflegt. 1264 Menschen lebten bei der Zählung in stationären Pflege-Einrichtungen, 830 wurden ambulant betreut.
Partsch lobte die Zusammenarbeit mit der Heag-BKK, die gemeinsam mit der Stadt Trägerin des Pflegestützpunkts ist. Damit übernehme man Verantwortung für die soziale Struktur in der Stadt, sagte deren Vorstand Klaus Schmitt.
Der Sozialdezernent bedauerte allerdings, dass die bisherige Stelle von Petra Wendling im städtischen Beratung- und Servicezentrum für Ältere und Menschen mit Behinderung wegen der Wiederbesetzungssperre bei der Stadt zunächst unbesetzt bleibt. Vom Land Hessen gab es 45 000 Euro Anschub finanzierung für den Pflegestützpunkt.
Der Pflegestützpunkt Darmstadt ist ab Montag (22.) erreichbar im Stadthaus, Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt, Zimmer 0.28A und 0.28B (Erdgeschoss). Ansprechpartnerinnen: Petra Wendling, Telefon 06151-6699631, Fax 6699632; Christine Kneib, Telefon 06151-6692971, Fax 6692972. E-Mail: pflegestuetzpunkt@darmstadt.de
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Interdisziplinäre Perspektiven auf eine gesundheitsbezogene Gerontologie (Infodienst Wissenschaft Pressemitteilung)
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Vechta 16.11.2010: Zentrum Altern und Gesellschaft der Universität Vechta startet Vortragsreihe
Am Mittwoch, 24. November 2010, startet das Zentrum Altern und Gesellschaft der Universität Vechta seine Vortragsreihe des Bereichs Klinische Gerontologie im Wintersemester 2010/2011. Unter dem Titel „Interdisziplinäre Perspektiven auf eine gesundheitsbezogene Gerontologie“ werden an vier Abenden Themen aus der Gerontologie von namhaften Referenten beleuchtet.
Von Arbeitsfeldern für Gerontologinnen und Gerontologen bis zur Gesundheitsförderung für selbstständig lebende Senioren – das Spektrum ist breit gefächert. Den Auftakt macht am Mittwoch, 24. November 2010, Armin Lang, Leiter der Landesvertretungen Saarland und Rheinland Pfalz beim Verband der Ersatzkassen (vdek). Er referiert zum Thema „Pflegestützpunkte als Arbeitsfelder für Gerontolog(inn)en.“
Armin Lang ergreift in seinem Vortrag Partei für die Pflegeberatung im Stützpunkt und die gemeinsame Verantwortung von Kassen und Gebietskörperschaften für eben diese Stützpunkte. Als Vorsitzender der Landesvertretungen in zwei Bundesländern setzt er sich ein für eine professionelle, wohnortnahe und qualifizierte Pflegeberatung, die bisher hauptsächlich durch Sozialarbeiter und Pflegefachkräfte durchgeführt wird, aber auch ein zentrales Betätigungsfeld für Gerontologinnen und Gerontologen darstellt. Wichtig ist Lang dabei die Nutzerfreundlichkeit in der Organisation der Beratung und die fachlichen Ansprüche im Fall- und Pflegemanagement. Durch die Erfahrungen aus der Einrichtung von Pilotpflegestützpunkten kann er über die Umsetzung von bisherigen Reformen berichten und den neuen, pflegepolitischen Reformbedarf in einer Gesellschaft des längeren Lebens erläutern.
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Pflegestützpunkt wird eröffnet (newsclick 17.11.2010)
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Wolfsburg 17.11.2010: Bereits im August hat der Pflegestützpunkt Wolfsburg seine Arbeit aufgenommen, am Mittwoch wird er offiziell von Stadtrat Werner Borcherding eröffnet. Der Stützpunkt ist dem Seniorenbüro angegliedert. Er soll Senioren und Angehörige zu Wohn- und Pflegemöglichkeiten beraten und Informationen zu allen pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen unter einem Dach bündeln. Gleichzeitig präsentiert er seine Arbeit in einer Sonderausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses.
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Senioren zu oft alleine zu Hause (Quelle: Kreiszeitung.de 18.11.2010)
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Achim 18.11.10: Diesmal waren nur wenige zum runden Tisch des Achimer Senioren- und Behindertenbeirats ins Achimer Rathaus gekommen. Gleichwohl behandelte das Gremium viele für die ältere Generation wichtige Probleme.
Gerd Lepczynski, Vorsitzender des 81-köpfigen Vereins „Gemeinsam mit Senioren“, der Kontakt hält zu alten Menschen in den Seniorenpflegeheimen der AWO an der Leipziger Straße, Badener Berg und Botegunhof in Baden, berichtete von vielen Senioren, die zu Hause relativ isoliert lebten und gerne Besuch zum Unterhalten und Klönen bekämen. Bei dieser Kontaktaufnahme hapere es noch, obwohl es doch angeblich 15 ausgebildete Seniorenbegleiter in Achim gebe, wie Knut Pickert, der Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirats anmerkte.
Kontakte für mobile Senioren bietet nach wie vor das Samstagsfrühstück in der Langenstraße 1, während der Sonntagstreff mangels Nachfrage eingestellt worden ist, wie Hanne Giesenbauer mitteilte.
Das ausgelaufene Programm „Aktiv im Alter“ hat für Achim manche Anregung der Senioren in der Wunschbox landen lassen und eine höchst informative und noch zu habende Wegweiserbroschüre zu Ärzten, Pflege- und Therapieberufen, Ämtern und anderem gebracht. Dennoch ist nach Auffassung des Senioren- und Behindertenbeirats das große Hilfsangebot für Senioren recht unübersichtlich.
Hier soll auch der Pflegestützpunkt, die Seniorenbegleitung des Landkreises, Orientierung bieten. Sie unterstützt ältere Menschen, solange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben zu können, den Lebensalltag selbstständig im eigenen Haushalt zu gestalten und Leistungen zu erhalten, die ihnen zustehen. Die Seniorenberatung möchte mithelfen, dass ältere und pflegebedürftige Menschen in den eigenen vier Wänden bleiben können, indem sie Hilfen zur Haushaltsversorgung und Betreuung aufzeigt, vermittelt und koordiniert. Sie gibt Hilfestellung, wenn ältere und pflegebedürftige Menschen nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln.
Die Seniorenberatung informiert über Tages- und Kurzzeitpflege sowie über Altenpflegeheime, wenn ambulante Hilfen für die Versorgung in der eigenen Wohnung nicht mehr ausreichen. Sie berät und unterstützt bei der Aufnahme in eine Einrichtung sowie bei der Beschaffung eines geeigneten Heimplatzes.
In der Beratung und im Einzelfall kann auch eine allgemeine Lebens- und Konfliktberatung angeboten werden. Die Seniorenberatung hilft bei der alters- und behindertengerechten Anpassung der Wohnung und unterstützt private Initiativen bei der Gründung von Wohngemeinschaften.
Durch den Pflegestützpunkt sollen Bearbeitung, Beratung und Unterstützung sowie die Überleitung zu den Pflegekassen in einer Ansprechstelle gewährleistet sein. Der Achimer Seniorensprecher Pickert bemängelte allerdings, dass dieser Pflegestützpunkt nur in Verden angesiedelt sei und dass Senioren in Achim immer erst gesondert Termine vereinbaren müssten.
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Unterstützungssysteme verbessern (Quelle: kobinet 26.11.2010)
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Wiesbaden 26.11.2010: Zur 87. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) sind die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der 16 Bundesländer am 24. und 25. November in Wiesbaden unter dem Vorsitz des Hessischen Sozialministers Stefan Grüttner zusammengekommen. Dabei wurden viele wichtige Beschlüsse gefasst.
"Mit zahlreichen einstimmigen Beschlüssen hat die ASMK Weichen für notwendige Reformen unter anderem in der Pflege, bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen und für die Umsetzung der Jobcenterreform gestellt", erklärte der hessische Sozialminister Stefan Grüttner in Wiesbaden. "Wir wollen erreichen, dass Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund von Arbeitslosigkeit, Pflegebedarf oder Behinderungen Unterstützung benötigen, passgenauere, auf ihre persönliche Situation besser abgestimmte und damit effektivere Hilfen erhalten. Die Unterstützungssysteme und die zugrunde liegende Gesetzeslage können und müssen an vielen Stellen noch verbessert werden", heißt es in einer Presseinformation des hessischen Sozialministeriums.
Die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder brachten einen Beschluss zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen auf den Weg. Seit 2007 hat eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe im Auftrag der ASMK Eckpunkte dafür erarbeitet, die nun an die Bundesregierung übergeben werden und in die Reformgesetzgebung einfließen sollen. Grundanliegen des Reformvorhabens sei es, so Sozialminister Grüttner, Teilhabemöglichkeiten und Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige in Übereinstimmung mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen weiterzuentwickeln und zu verbessern. "Leistungen sollen künftig stärker auf die individuelle Situation ausgerichtet werden. Auf diese Weise soll auch die Selbstbestimmung der behinderten Menschen gestärkt werden", so der Minister. Zum Beispiel gehe es dabei um die Entwicklung eines durchlässigen und flexiblen Hilfesystems und die Schaffung von Beschäftigungsalternativen zur Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Das Gesetzgebungsverfahren soll noch im Laufe dieser Wahlperiode abgeschlossen werden.
"Ziel muss es sein, die Hilfe und Unterstützung an den individuellen Bedürfnissen der Menschen zu orientieren", erklärte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer. Menschen mit Behinderungen müsse die umfassende gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft - die Inklusion - besonders in den Bereichen Erziehung, Bildung, Ausbildung, Arbeit und Wohnen ermöglicht werden, wie es auch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen fordert. "Dazu brauchen wir eine gesetzliche Grundlage", erklärte Malu Dreyer. In erster Linie müsse das System der Unterstützung durchlässiger und flexibler gestaltet werden. Die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen müssten sich an diejenigen von Menschen ohne Behinderungen angleichen, dazu gehören das Wohnen in der eigenen Wohnung, das Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und der Vorrang ambulanter vor stationären Leistungen. Die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe könne ihre volle Wirkung nur entfalten, wenn Unterstützungen für Menschen mit Behinderungen vor Ort erbracht würden. Die Leistungen müssten zu den behinderten Menschen kommen, nicht sie zu den Leistungen, sind sich die Ministerinnen und Minister einig. Das dürfe aber ausdrücklich nicht dazu führen, dass Leistungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen eingeschränkt würden, so Malu Dreyer.
Auch das Thema Chancen und Risiken des demographischen Wandels stand auf der Tagesordnung. Diese erfordern laut ASMK ein verstärktes, gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen von Bund und Ländern für eine gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit. Es sei erforderlich, je nach Bedarf und Entwicklung zur Sicherung der sozialen Infrastruktur unterschiedlich vorzugehen. Neue Wege müssten beschritten, neue Konzepte erprobt werden. "Die Länder sind sich darüber einig, dass eine ‚Best-Practice-Datenbank‘ die Möglichkeit bietet, Austausch zu ermöglichen und umsetzungsfähige Konzept zu fördern", so Stefan Grüttner. Die Länder richten daher eine länderoffene Arbeitsgruppe "Demographischer Wandel und soziale Infrastruktur" ein. Die Arbeitsgruppe soll Ansatzpunkte für Synergien zwischen Bund- und Länderaktivitäten aufzeigen und länderübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen.
Im Bereich der Pflege haben die Arbeits- und Sozialministerien der Länder Vorschläge zur Reform der Pflegeversicherung erarbeitet. Die ASMK unterstrich ihre Forderung nach der Umsetzung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Dieser müsse an die veränderten Bedingungen einer alternden Gesellschaft angepasst werden, was Änderungen des Leistungsrechts des Sozialgesetzbuches (SGB) XI erfordere. "Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff kann nur dann für die Bürgerinnen und Bürger als Gewinn verstanden werden, wenn das Leistungsrecht diesem erweiterten Verständnis Rechnung trägt", betonte Stefan Grüttner. Hierzu gehöre zum Beispiel, Hilfen zur Gestaltung des Alltags und der sozialen Kontakte als Pflegeleistung anzuerkennen. "Ein neuer Pflegebegriff muss insbesondere auch der steigenden Zahl von an Demenz erkrankten Menschen Rechnung tragen. Hier besteht ein wachsender Bedarf ‚teilstationärer‘ Alltagsunterstützung und Begleitung“, so Grüttner weiter. Entsprechende Angebote der Tagesbetreuung seien daher aus Sicht der Länder zu etablieren. Des Weiteren müsse die Kooperation zwischen Kassen und Kommunen weiter vorangetrieben werden. "Die Einrichtung von Pflegestützpunkten in den Ländern zeigt, dass die Zusammenarbeit von Kassen und Kommunen dazu geeignet ist, Altenhilfestrukturen, Selbsthilfe und Ehrenamt lokal miteinander zu vernetzen."
Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurden aus Sicht der ASMK die Voraussetzungen für mehr Transparenz in der Pflege geschaffen. "Das auf Bundesebene vereinbarte Transparenzsystem ‚ambulant‘ und ‚stationär‘ kann allerdings noch nicht der abschließende Schritt sein, um die Pflegequalität zuverlässig und bundesweit vergleichbar abzubilden. Dieses muss kontinuierlich fortentwickelt und verbessert werden", so der ASMK-Vorsitzende. Daher seien die vorliegenden Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation zur Beurteilung der Pflege-Transparenzvereinbarungen zu begrüßen und umzusetzen. "Die Länder fordern außerdem ein bundesweit einheitliches Vorgehen der medizinischen Dienste der Krankenversicherungen, um so gleiche Beurteilungsmaßstäbe bei der Bewertung von Pflegeeinrichtungen sicher zu stellen."
Zum Ende der Konferenz übergab der diesjährige Vorsitzende der ASMK, der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner, das symbolische Steuerrad der ASMK und damit den Vorsitz für 2011 an Christine Clauß, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz.
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Berlin verstärkt Beratung und Unterstützung von Pflegenden weiter (Quelle:stadtmorgen.de 26.11.2010)
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Berlin 26.11.2010: In jedem der zwölf Berliner Bezirke hat eine neue Kontaktstelle PflegeEngagement ihre Arbeit aufgenommen. Die neuen Einrichtungen entwickeln und unterstützen kleinere, wohnortnahe Nachbarschaftshilfe- und Selbsthilfestrukturen. Diese werden für betreuende und pflegende Angehörige sowie Pflegebedürftige und Personen mit erheblichem allgemeinen Betreuungsbedarf in der eigenen Wohnung oder in einer ambulanten Wohngemeinschaft tätig sein.
Es handelt sich hierbei vor allem um gruppenorientierte Angebote wie Besuchs-, Begleit- und Alltagshilfsdienste und Selbsthilfegruppen pflegender Angehöriger. Ebenso helfen die Kontaktstellen bei der Organisation und Schulung der Ehrenamtlichen, denen sie in begrenztem Umfang auch Aufwandsentschädigungen zahlen können. Sie stellen Räume und Ausstattung bereit oder vermitteln diese. Mit anderen sozialen Einrichtungen wie Freiwilligenagenturen, Senioreneinrichtungen und Pflegestützpunkten werden die Kontaktstellen eng zusammenarbeiten.
Die Arbeit der zwölf Kontaktstellen PflegeEngagement wird je zur Hälfte von den Landesverbänden der Pflegekassen sowie dem Land Berlin gefördert. Mit ihrer Einrichtung soll Pflegebedürftigen sowie Pflegenden über selbstorganisierte soziale Netze “das Leben leichter gemacht werden” und ihre Teilhabe am öffentlichen Leben verbessert werden.
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Hilfen rund um Pflege und Versorgung (Wiesbadener Kurier 27.11.2010)
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Groß-Gerau 27.11.2010: Großes Interesse für die Arbeit des Pflegestützpunkts Groß-Gerau: Beim Treffen der Sozialen Hilfsdienste in Raunheim informierte Mitarbeiterin Olga Stüwe mehr als 60 Interessierte über die kostenlose und trägerunabhängige Beratung rund um Pflege und Versorgung, die der Kreis und die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen gemeinsam anbieten.
Die Mitarbeiter des Pflegestützpunkts kooperieren dabei eng mit den Beratungs- und Koordinierungsstellen in den Städten und Gemeinden. So können wohnortnahe Hilfen und Unterstützungsangebote gemacht und Menschen so lange wie möglich im häuslichen Umfeld versorgt werden. Selbstverständlich gibt es bei Bedarf auch eine Einzelfallberatung bei einem Hausbesuch. Seitdem der Groß-Gerauer Pflegestützpunkt im Februar als erste Einrichtung dieser Art in Hessen eröffnet wurde, hat man dort mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger beraten, vermittelt und unterstützt.
Der Pflegestützpunkt im Groß-Gerauer Landratsamt (Wilhelm-Seipp-Straße 4, Zimmer 352 im dritten Stock) ist von Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 12 Uhr und am Mittwoch zusätzlich zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr zu erreichen. Eine Terminabsprache ist nicht erforderlich. Hausbesuche und Beratungstermine außerhalb der Geschäftszeiten können telefonisch unter 0 61 52 / 98 94 63 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt@kreisgg.de vereinbart werden.
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Pflegestützpunkt im Haus der StädteRegion zieht positive Bilanz (Quelle: Euregio aktuell 29.11.2010)
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Aachen 29.11.2010: Seit über einem Jahr werden pflegebedürftige und pflegende Angehörige im Pflegestützpunkt der StädteRegion Aachen kostenfrei, neutral und kompetent beraten.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir bisher erreicht haben“, so das Fazit von Stephan Löhmann von der Pflegeberatung im Haus der StädteRegion Aachen. „Allerdings wollen wir die Bekanntheit des Angebots, vor allem unserer Beratungen bei den Ratsuchenden zu Hause, in der Bevölkerung noch verbessern“, ergänzt Pflegeberaterin Anne Urban.
Das Spektrum der Beratungen reicht von Auskünften zur ambulanten Pflege und Pflegeleistungen über spezielle Angebote für Demenzerkrankte und Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige bis hin zu Informationen zur Umgestaltung von Wohnräumen.
Im Pflegestützpunkt beraten auch die Wohnberater mit einer Architektin. „Unser Ziel ist es, ein dichtes Netzwerk aufzubauen, um die Beratung zu allen Fragen zur Pflege und Wohnraumgestaltung aus einer Hand gewährleisten zu können“, sagt Yvonne Berg von der Wohnberatung des Pflegestützpunktes im Haus der StädteRegion Aachen.
In intensiven Gesprächen, die oftmals länger als eine Stunde dauern, wurden rund 1.300 Menschen beraten. Zudem wurden etwa 600 Bürgerinnen und Bürger bei Informationsveranstaltungen, wie Infoständen auf Wochenmärkten oder zahlreichen Vorträgen, die in den Kommunen der StädteRegion gehalten wurden, über die Themen Pflege, Pflegeversicherung, Finanzierung, Wohnraumverbesserung etc. informiert.
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Erster Pflegestützpunkt in Bayern (Quelle: inFranken.de 29.11.2010)
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Coburg 29.11.2010: Pflegestützpunkte sollen vor allem Angehörige beraten, die sich plötzlich um pflegebedürftige Menschen zu kümmern haben. Der erste solche Stützpunkt in Bayern nimmt am Mittwoch in Coburg seine Arbeit auf.
Zu finden ist der Pflegestützpunkt im Coburger Bürglaßschlösschen. Die Beraterinnen dort entwickeln zum Beispiel Versorgungspläne: Wie geht es nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter? Dazu halten sie engen Kontakt mit dem klinischen Pflegedienst im Klinikum, den Pflegekassen und der Betreuungsstelle im "Haus Sozial aktiv". Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts helfen auch bei Anträgen, wenn zum Beispiel die Wohnung umgestaltet werden muss.
Erklärtes Ziel ist es, die Betroffenen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben zu lassen. Das spart für alle Beteiligten Kosten, ist Coburgs Zweiter Bürgermeister Norbert Tessmer (SPD) überzeugt. Indirekt wirkt sich das sogar auf die Gemeindekassen aus: Für Hilfen zur Pflege ist der Bezirk zuständig, der sich über die Umlagen finanziert, die er von kreisfreien Städten und Landkreisen erhebt. Je weniger die Pflege kostet, desto mehr wird der Bezirk entlastet. "Er darf gern noch beitreten!" sagte Tessmer. Vorerst tragen Stadt und Landkreis die Hälfte der Kosten für den Pflegestützpunkt. Die andere Hälfte teilen sich die Kassen nach Anzahl ihrer Versicherten.
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